Mit großer Begeisterung gebe ich meine Erfahrungen als Komponist auch an die folgenden Generationen weiter. In den vergangenen zehn Jahren konnte ich in verschiedenen Kontexten als Komponist pädagogisch arbeiten: u.a. im Rahmen einer Vertretungsprofessur an der Hochschule für Musik und Theater, München (Sommersemester 2021) und seit 2023 an der Hochschule für Kirchenmusik und Musikpädagogik, Regensburg.
Desweiteren war mir auch immer der Unterricht für sogennante A m a t e u r e wichtig. Komponieren sollte nicht nur eine Beschäftigung einer kleiner Gruppe an Menschen in einer kleinen Nische sein, sondern auf allen Eben des musikalischen Lebens dazugehören.
Ich lege in meinem Unterricht Wert auf die Beherrschung des kompositorischen Handwerks, etwa durch das Verfertigen von Kompositionsetüden (vorallem durch vorgeschriebene Reduktion) oder Instrumentationsübungen. Darüber hinaus soll die individuelle Sprache, die sich aus den musikalischen Erfahrungen der/des Schüler:in speist, gefördert werden bzw. Reize gesetzt werden, um diese Sprache zu erweitern.
Besonders das Diktum von Anton Bruckner, dass man erst durch das mehrmalige Lösen einer gestellten Aufgabe sich weiterentwicelt ist über die Jahre ein Leitfaden für mich geworden.
Einige von mir betreute Schüler:innen haben mittlerweile einen Master-Abschluss in Komposition erworben oder sind Preisträger:innen bei Wettbewerben.